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15.07.2018, 09:19 Uhr | Hans-Werner Sens
Brüsseler Spitzen
 

Vom 9. Bis 11.7.18 war eine Gruppe der Seniorenunion auf Einladung von unserem Europaabgeordneten Joachim Zeller in Brüssel um vor Ort zu erfahren, wie die Aufgabe des Europäischen Parlaments aussieht. Wir flogen in zwei Gruppen von Tegel ab, was dazu führte, dass wir am Montag eigentlich nichts unternehmen konnten ausser die Gegend zu erkunden. Unser Hotel war mitten in der Stadt und so bedeutende Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel Dior, Rolex, Bulgari und Apple waren leicht zu Fuss zu erreichen. Da die Brüssler entschieden hatten das Parlament etwas nach aussen zu verlagern, hatten wir kaum Zeit, besagte Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Für Statistiker sei erwähnt, dass wir in den drei Tagen fast 50 km per Pedes zurücklegten.

 

Nachdem wir uns am ersten Abend bei einem unfreundlichen, sauteuren Italiener degustiert hatten (ich hatte mir schon immer gewünscht, Pizza in Belgien zu essen), machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg zum Ausschuss der Regionen, einer Institution von der die meisten (der Verfasser eingeschlossen) noch nie etwas gehört hatte. In einem Vortrag wurde uns dann die Aufgabe des Ausschusses erklärt. Ich kann jedem nur empfehlen sich darüber zu informieren, welche wichtige Aufgabe er wahrnimmt.

 

Unter der Führung von Frau Ode (an dieser Stelle noch einmal unser herzlichstes Dankeschön) nahmen wir das Mittagessen in der Kantine für Besucher des Parlaments ein. Hier sei gesagt, dass die Kantine ihren Namen alle Ehre machte und sich nahtlos in die Schar der namenlosen Kantinen Europas einreihte.

 

Doch dann wurde es interessant. Wir trafen uns zum Kaffeetrinken mit Joachim Zeller, der unsere Fragen in der von ihm gewohnten ruhigen Art und Weise beantwortete. Die Themen waren so unterschiedlich und Achim hatte sich Zeit genommen, um mit jedem zu reden. Auch brachte er uns die Arbeit eines Europaabgeordneten sehr nah. Man kann sagen, unterhaltend und informativ. Nachdem wir noch sein Büro besucht hatten, (ich dachte erst es wäre der Wandschrank) machten wir uns auf den Heimweg. Da der Abend zur freien Verfügung stand, gingen wir zu fünft auf die Pirsch ins arabische Viertel Brüssels, wo wir auf Empfehlung eines Bekannten ein wundervolles Fischrestaurant aufsuchten, wo wir eine riesige Fischplatte verspeisten, um dann gesättigt das Mäneken Pis und den grossen Platz zu besuchen.

 

Der nächste Morgen brachte uns dann zur europäischen Kommission, einem der Herzstücke des Europaparlaments und wir befanden uns direkt im Zentrum der europäischen Idee. Hier stand einst die Wiege Europas. In einem sehr interessanten Vortrag wurde uns auf einer kleinen Zeitreise die Geschichte der EU gezeigt. Hier sah man sehr deutlich die Zusammenhänge.

 

Da in der Gruppe immer wieder der Wunsch aufkam, man möchte jetzt endlich belgische Pommes Frites essen, führte uns Frau Ode zu einer in Brüssel sehr bekannten Pommessbude. Hier sei gesagt, dass belgische Pommes auch nur nach Kartoffeln schmecken.

 

Zum Programmabschluss wurden wir noch in der Vertretung Berlins empfangen, wo uns der Leiter erklärte, wie wichtig diese Stelle für Berlin und die EU sei. Ich habe bis jetzt noch meine Zweifel daran.

 

Jetzt ging es zurück zum Hotel, denn wir mussten nach Hause. Noch ein paar Andenken mitnehmen, nicht bei Cartier, sondern im nächsten Schokoladengeschäft, dann ging es zum Flughafen. Dummerweise hatte Donald Trump die gleiche Idee Brüssel zu besuchen und die Stadt war im Ausnahmezustand. Aber einem Demo gestählten Berliner macht sowas nichts aus und so erreichten wir alle pünktlich den Flughafen und mit der üblichen Verspätung wieder Berlin.

 

Es waren drei wunderschöne Tage in Brüssel und ich möchte mich im Namen aller Mitreisenden bei Horst Kaufmann bedanken, der sich unermüdlich für diese Reise eingesetzt hat. Danke Horst und nebenbei gesagt, Strassburg soll auch sehr schön sein.


 
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