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13.12.2018, 16:25 Uhr | Ralf Olschewski
Kleingärten haben eine wichtige Funktion für die Berliner
 

Alles reiner Luxus bei der Berliner Wohnungsnot, viel zu teure Flächen für Gurken und Rasen, Privilegien für wenige etc. sind häufig gehörte Vorurteile gegen städtische Kleingartenanlagen. Idealer Urlaubsort für Menschen mit niedrigem Einkommen, wohnungsnahes Grün für Städter aus dichtbesiedelten Gebieten, Idylle für Familien mit Kindern und bester Schutz von Senioren gegen Vereinsamung und Isolierung sind gängige Argumente der Gegenseite.

Beide Argumentationslinien sind nicht falsch. Die CDU in Berlin hat sich deshalb für den Erhalt der Kleingartenanlagen ausgesprochen und im Bezirk tun wir das auch. Das geht natürlich nicht um jeden Preis, wo im Bezirk öffentliche Infrastruktur zum Beispiel Schulraum entstehen soll, kann er teilweise nur auf Kleingartengelände errichtet werden, weil schlichtweg keine anderen Flächen zur Verfügung stehen. Die CDU hat deshalb einen Antrag in die BVV eingebracht, der das Bezirksamt beauftragt, an anderer Stelle Ausgleichsflächen nach § 14 Bundeskleingartengesetz zur Verfügung zu stellen. Diese Initiative ist am 19.11.2018 im Ausschuss für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt vom 19.11.2018 einstimmig angenommen worden und wird am 11.12.2018 durch die BVV verabschiedet werden. Ende 2019 soll es erste Vorschläge vom Bezirksamt geben, dann wird sich zeigen in welchem Umfang bedrohte Kleingärten an anderer Stelle ersetzt werden können.


 
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